Fabmobil

Ein fahrendes Kunst- & Designlabor

in 180 Tagen durch die Oberlausitz

Homeoffice war gestern! Der Arbeitsplatz von morgen hat 500 PS, drei Achsen und neun Räder. Er kann digitale Zukunft und bietet jede Menge Raum für kreative Ideen.

© Fabmobil // The Constitute

„Boscij“ und „Knut“ sind in der Oberlausitz aufgewachsen, studierten Produktdesign in Dresden und gründeten in einem Berliner Hinterhof das Zentrum für angewandte Zukunft „The Constitute“. Mit ihren futuristischen Erfindungen, die nicht selten wie Spielzeug für Erwachsene anmuten, machten sie schnell auf sich aufmerksam. Heute sind sie „Busfahrer“ und bringen die Zukunft in die Oberlausitz.

Für uns sind zukünftige Technologien vor allem im Kontext der öffentlichen Intervention spannend. Wir wollen erleben, wie die Menschen reagieren und sehen, wie sie sich unsere Erfindungen zu Nutzen machen.
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Das Goethe-Institut wurde auf „The Constitute“ aufmerksam und schickte die Jungs mit ihren Erfindungen „in die ganze Welt“. Die Heimat behielten sie dennoch immer im Blick.

Vor zwei Jahren waren wir auf dem Berufemarkt in Bautzen. Da stellten wir fest, dass die jungen Leute in den ländlichen Räumen überhaupt keinen Zugang zu zukünftigen Technologien wie 3D-Druck, Lasercut, VR oder Arduino-Programmierung haben. Oder der Info-Unterricht in manchen Schulen komplett ausfällt. Wie will da die Region bei der rasanten digitalen Entwicklung mithalten?
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Schnell war die Idee geboren, dass es auch in der Oberlausitz einen „Makerspace“ braucht, wie es sie in den urbanen Zentren gibt. Allerdings war auch klar, dass vor allem die Kids nur sehr eingeschränkt mobil sind. Also musste das „Fablab“ zu den Menschen!

Ein alter Bandbus, in dem schon DJ Bobo tourte, wurde gekauft und zu einem fahrenden Kunst- und Designlabor umgebaut. Das Fabmobil ist ein mit Digitaltechnik und Werkzeugmaschinen ausgestatteter Doppeldeckerbus, der Raum für Workshops, Forschung und Erfahrungsaustausch bietet. 2017/18 war er 180 Tage in der Oberlausitz im Einsatz und begeisterte weit mehr als 1.000 Menschen. Zahlreiche Initiativen haben sich gegründet und tragen sich mit dem Gedanken, in ihrem Ort ein eigenes Fablab zu betreiben. „Block Chain“ in Reallife.

Mehr erfährt man über die Jungs, die nicht nur Bus fahren können, sondern Dozenten, Professor, Entrepreneurs, Designer, Erfinder, Workshopleiter und vor allem wie Kumpels sind, auf den Websites das Fabmobil und The Constitute

Deine Ansprechpartner, um dich in der Region zu engagieren
Reno Rössel
Website der Servicestelle Heimat
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